Einordnung und Bewertung
Die künstliche Trennung in „Auslagerung“ und „sonstigen Fremdbezug“ war fachlich häufig schon kontraproduktiv. Jetzt kommen „IKT“ vs. „Non-IKT“, „Third-Party Services“ (TPS) vs. „Outsourcing“ hinzu.
Diese zunehmende „Schubladisierung“ führt dazu, dass Organisationen zunächst viel Energie darauf verwenden müssen, überhaupt zu definieren, was etwas ist, anstatt sich direkt mit der Frage der Wesentlichkeit – also dem Wertbeitrag des Prozesses und der dafür beanspruchten Drittleistung –, der Risikoexposition und dem daraus resultierenden Steuerungsbedarf zu befassen.

