Warum viele "Kontrollen" keine sind
In der Praxis von IKS, Governance und Risikomanagement hat sich ein klassisches Bild etabliert: Prozesse werden durch Kontrollen abgesichert, die in „präventiv“ einerseits und „detektiv“ bzw. „korrigierend“ andererseits unterteilt werden. Diese Typologie entstammt dem traditionellen Ansatz des Internen Kontrollsystems (IKS) und ist insbesondere in der Wirtschaftsprüfung – historisches Stichwort „COSO“ – verbreitet.
Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Einteilung greift für eine wirksame prozessuale Steuerung zu kurz – und kann sogar in die Irre führen.

